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Konferencja: „Zwischen „mehr Europa” und Brexit” 12.10.2017

2017-09-22 kategoria: informacja konferencja 

​Das Forschungszentrum für die deutsche Wirtschaft des Instituts für Weltwirtschaft, das Deutsch-Polnische Akademikerforum und das Institut für Außenhandel und Europastudien der SGH Warsaw School of Economics laden herzlich ein zur polnisch-deutschen wissenschaftlichen Konferenz zum Thema:

 „Neuere Entwicklungen in den deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen zwischen „mehr Europa“ und Brexit“!


am 12. Oktober 2017
an der Warsaw School of Economics (SGH)
im Raum 152 des Hauptgebäudes G
von 10.00 – 16.30 Uhr.


Die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen gelten in vielerlei Hinsicht als eine Erfolgsgeschichte, die zu einer immer engeren Verflechtung der Volkswirtschaften beider Länder geführt hat. Allerdings sind 2016, dem Jubiläumsjahr des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages, die Koordinaten im europäischen und weltweiten Umfeld in Bewegung gekommen. So gab es in der an Euro- und Flüchtlingskrise laborierenden Europäischen Union mit dem Brexit-Votum ein politisches Erdbeben, das ihre Substanz bedrohlich berührt. Die neue nationalkonservative Regierung in Polen setzt ebenfalls neue Akzente und möchte mit ihrem neuen Wirtschaftsmodell das Land unabhängiger von ausländischem Kapital machen. In Deutschland wiederum wehren sich Bürger gegen die Einführung neuer Handelsabkommen, wie TTIP oder CETA, während in den USA sich der neu gewählte Präsident Donald Trump für eine stärkere Abschottung der heimischen Wirtschaft gegenüber dem Ausland ausspricht. Gleichzeitig wiederum drängen andere Länder wie die Ukraine, Türkei und die Staaten des Westbalkans auf die Aufnahme in die Europäische Union und zumindest die fünf-Präsidenten der EU nehmen die Eurokrise zum Anlass erst recht „mehr Europa“ zu fordern und die „immer engere politische Union“ zu realisieren.
Vor dem Hintergrund dieses Spannungsfeldes möchte die Konferenz mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus Polen und Deutschland diskutieren, in welcher Weise sich dieses zwiespältige Umfeld zwischen „mehr Europa“ und Brexit auf die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen auswirkt bzw. auswirken könnte, welche Herausforderungen sich daraus für die Wirtschaftspolitik beider Ländern auf nationaler, bilateraler und supranationaler Ebene ergeben und inwieweit die Konzeption der sozialen Markwirtschaft, der sich beide Länder verpflichtet fühlen, auch für die internationalen Wirtschaftsbeziehungen als normatives Leitbild dienlich ist.
Wir würden uns sehr freuen über Ihre schriftlichen und mündlichen Diskussionsbeiträge und Ihr Kommen im Oktober freuen.


Es gelten folgende Deadlines:


1. Anmeldung der Teilnahme und eines Konferenzbeitrages: bis 30.06.2017
2. Eingang der fertig verfassten Beiträge: bis 18.09.2017
3. Eingang der Power Point Präsentationen:  bis 10.10.2017


Das detaillierte Konferenzprogramm:

Program Konferencji SGH 12.10.2017.pdfProgram Konferencji SGH 12.10.2017.pdf


Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Informationsblatt

 Konferencja 12.10.2017_Ulotka informacyjnat_DE.pdfKonferencja 12.10.2017_Ulotka informacyjnat_DE.pdf


Ihre Anmeldung zur Teilnahme richten Sie bitte per E-mail an

Herrn Prof. Jürgen Wandel (jwande@sgh.waw.pl)


Ihr Konferenzteam an der SGH Warschau

M. Weresa, J. Olszyński, G. Wojtkowska-Łodej, J. Wandel, A. Bielig.

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